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Restriktive Regelungen verhindern Neustart des Übungsbetriebs

Die Rückkehr zu restriktiveren Regelungen besonders im Kinder- und Jugendsport verhindert auch in der TG Bad Waldsee den Neustart des geregelten Übungsbetriebs. Nach der aktuellen Corona-VO war außerhalb der Bundesnotbremse ein kontaktarmes Sportangebot für bis zu 20 Kinder bis 14 Jahren unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln möglich. Ende vergangener Woche haben sich Kultus- und Sozialministerium Baden-Württemberg für eine restriktivere Auslegung der aktuellen Verordnung entschieden: Auch für Kinder zwischen 6 und 14 Jahren sowie die Übungsleiter dieser Gruppen gilt nun die sogenannte „3-G-Regel“: Die Teilnahme am Sport ist nur mit tagesaktuellem negativen Schnelltest bzw. für vollständig Geimpfte  oder Genesene möglich. Damit werden einer Rückkehr in den Übungsbetrieb Hürden in den Weg gestellt, die im Ehrenamt kaum zu überwinden sind. Der für kommende Woche vorbreitete bzw. geplante Neustart vieler Kindergruppen liegt nun bis auf Weiteres wieder auf Eis. „Die im letzten Jahr veröffentlichte Studie Entbürokratisierung im Verein und im Ehrenamt auf der einen und der Umgang mit Vereinen und ehrenamtlicher Tätigkeit in Corona-Zeiten auf der anderen Seite. Viel größer kann die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit kaum sein.“, kommentiert Heiko Stein, verantwortlicher Vorstand für den Corona-Sportbetrieb, die aktuelle Entwicklung.

In einem offenen Brief haben sich die Sportkreise des WLSB unterdessen an Kultusministerin Schopper und Sozialminister Lucha gewandt und fordern, die Testpflicht für Kinder und Jugendliche für den Vereinssport zu beenden und so eine Rückkehr in den Regelbetrieb zu ermöglichen. „Dieser Forderung sowie den weiteren Ausführungen des Offenen Briefs schließen wir uns in vollem Umfang an.“, erklärt Stein abschließend. Zum Offenen Brief des Sportkreises Ravensburg