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Ferientraining in der TG: Couch und TV machen ja auch keine Sommerpause

Rope Skipping
Badminton
Vor allem die Wettkampfsportler von Badminton (im Bild), Gerätturnen, Handball, Tischtennis und Volleyball profitierten von der Hallennutzung während der Sommerferien …

Wenn die Sportlerinnen und Sportler der TG Bad Waldsee gerade wieder in den geregelten Trainings- und Wettkampfbetrieb starten, gibt es zu den Vorjahren einen Unterschied. Dank des dreiwöchigen Ferientrainings fiel die Sommerpause in diesem Jahr deutlich kürzer aus. “Wir sind froh, dass wir mit den Verantwortlichen für die Sporthallen in Bad Waldsee eine gute Lösung für unsere Mitglieder gefunden haben”, freut sich TG-Vorstand Materialwirtschaft Hubert Amann. “Schließlich machen heimische Couch, Fernseher und PC − unsere größten Konkurrenten in Sachen Sport, Fitness und aktive Freizeitgestaltung − auch keine Sommerpause.” Besonders profitiert von der Regelung hätten die Wettkampfsportler, die sich so gezielt auf den Saisonstart vorbereiten konnten.

Das Sommerferientraining geht auf die Initiative der TG zurück, die die Bedarfserfassung gemeinsam mit der Sportgemeinschaft über die eigenen Vereinsgrenzen hinweg organisierte. Auch in Planung, Umsetzung und Kontrolle der Einhaltung gemeldeter Trainingszeiten blieb Amann federführend. Sehr positiv äußerte er sich zur kooperativen Zusammenarbeit mit dem städtischen Hauptamtsleiter Alfred Maucher, dem Rektor der Eugen-Bolz-Schule Alexander Dorn, den für die Hallen zuständigen Hausmeistern sowie der Sportgemeinschaft: “Ohne das Entgegenkommen aller Beteiligten wäre so eine tolle Lösung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene nicht zustande gekommen.”

 

Pilotprojekt für Sommertraining
Rope Skipping
… aber auch die Freizeitsportler von Fitness und Selbstverteidigung, Rope Skipping (im Bild) und die Karateka vom Waldseer Dojo trainierten.

Das diesjährige Konzept der Hallennutzung während der Sommerferien war als Pilotprojekt zur grundsätzlichen Umsetzbarkeit und Bedarfsermittlung gedacht. Beides scheint aus TG-Sicht gegeben. Die Trainingsgruppen der TG und des Karatedojos Bad Waldsee waren mit durchschnittlich 15 bis 25 Sportlerinnen und Sportlern je Trainingseinheit gut besucht. Auch die Übungsleiter gingen verantwortungsbewusst mit der Situation um. Sie hielten die zugeteilten Trainingszeiten ein und sorgten dafür, dass sich keine Unbefugten in den Hallen aufhielten.

“Für uns war das Pilotprojekt ein voller Erfolg. Wir haben gezeigt, dass beides geht: Hallenruhezeit und Ferientraining. Eine gute und wichtige Erfahrung, die in pragmatischen Lösungen für die nächsten Jahre und langfristig im Sportentwicklungsplan berücksichtigt werden sollte”, so Amanns Fazit.